Willkommen in Hogwarts

11. April 2020 / 15:21
by admin

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Kurz vor der Sars-CoV2-Pandemie war ich (selbstzahlender) Gast im Schlosshotel Lieser an der Mosel. Mitten im Februar-Winter konnte man es sich dort so richtig gut gehen lassen. Und da wir alle in den nächsten Monaten voraussichtlich keinen Auslandsurlaub antreten werden/sollten, möchte ich heute meine Eindrücke von diesem schönen Hotel teilen.

In den letzten Jahren hat sich meine Einstellung zum Reisen grundlegend verändert. Früher habe ich mir keine Gedanke um meinen CO2-Fußabdruck gemacht. Mehrere Flüge im Jahr wurden zur Normalität, meine Reise-Wunschliste länger und länger und die Ziele lagen immer ferner. Aber irgendwann dämmerte es mir, dass ich so nicht weitermachen kann und sollte. Daher beschloss ich nach meinem letzten London-Flug im Jahr 2018 mit der Fliegerei erst einmal abzuschließen und es anders zu machen. Immer mehr rückten Ziele in der Umgebung in meinen Fokus. So auch schließlich Rheinland-Pfalz und die Mosel-Region, die quasi um die Ecke vom Rhein-Main-Gebiet liegt. Und obwohl ich anfangs dachte, dass die Region sicherlich total altmodisch ist, wurde ich dann doch eines Besseren belehrt.

Das prachtvolle und komplett sanierte und umgebaute Schlosshotel Lieser liegt direkt an der Mosel und erinnert sofort an Hogwarts. Auf meine Instagram-Storys kamen zahlreiche Nachrichten mit nur einer Frage: „Bist Du wieder in England?“ Das Gebäude sieht tatsächlich sehr englisch aus. In der FAZ gibt es einen sehr interessanten Hintergrundartikel, den ich an dieser Stelle wärmstens empfehle. Siehe hier.

Die folgenden Bilder sprechen für sich. Ich würde sofort wieder dort für eine Kurz-Reise übernachten. Sicherlich kann man auch seine Kinder mitnehmen, auch wenn ich mir vorstellen könnte, dass die kleinen Racker sehr schnell gelangweilt wären.

Der Eingangsbereich sieht auf dem ersten Blick ein wenig aus wie in Highclere Castle.
Kaffee, Kuchen und ein Mosel-Blick
Das Club-Sandwich war so mächtig.
Ebenso wie der Kuchen.
Corona-taugliches Frühstück: Es gab ein Büffet, aber auch eine eigene Etagere und Ei nach Wahl.
Hollandaise am Morgen, einfach unschlagbar.
Das Schwimmbecken hatte ich fast die ganze Zeit für mich alleine und konnte in Ruhe einen Kilometer schwimmen.
Auf dem Boden des Schwimmbeckens sieht man das Wappen des Besitzers.
Dampfbäder, Saunen: Ich hatte nach meinem kurzen Aufenthalt eine Ahnung davon was es heißen würde, richtig „erholt“ zu sein.