Gent-Guide: Oh wie schön!

19. Mai 2019 / 11:34
by Anna

Category: Gent

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Vergangenes Jahr war ich zum ersten Mal im belgischen Städtchen Gent und kann einen Besuch nur empfehlen. Wir haben dort für einen Tag einen Zwischenstopp eingelegt, bevor es weiter nach Dunkerque zur Fähre nach England ging. Die Altstadt ist so hübsch und sehr gut und durchgängig erhalten. Man kann gemütlich durch die Gassen und an der Leie schlendern, ohne von Menschenmassen überrannt zu werden und sich alles anschauen. An jeder Ecke gibt es spannende Geschäfte und einladende Cafés.

Grundsätzlich würde ich dazu raten, mit dem Zug anzureisen, denn die Gassen sind eng und Parkplätze und Parkhäuser rar und teuer. Da wir aber mit dem (vollgepackten) Auto unterwegs in die Ferien waren, haben wir uns vorab informiert, wie weit das nächste Parkhaus von unserer Unterkunft entfernt ist. Wir haben uns für eine Nacht im Novotel einquartiert, und das aus zwei Gründen: Erstens, das Hotel liegt mitten im Zentrum und zweitens gibt es einen Außenpool, der von meiner Familie nach der etwa vierstündigen Autofahrt erst einmal getestet wurde, bevor es in die Stadt und auf Entdeckungstour ging.

Die Burg Gravensteen – unbedingt besuchen

Ein Besuch der zentral gelegenen Grafenburg war eigentlich unumgänglich, denn wir sind allesamt Fans von Burgen, Schlössern, Rittern und Gruselgespenstern. Letztere haben wir auf der Burg leider nicht gesehen, dafür aber viele Ritterrüstungen, Schwerter, verschlungene Gänge und Innenhöfe – wie aus dem Film. Allein die Aussicht von den Türmchen auf die Stadt ist schon Grund genug für eine Besichtigung.

Hübsche Concept Mall am Korenmarkt 16

Ich bin ja nicht so die Shopping-Verrückte, aber in einer schönen Concept Mall wie der am Korenmarkt 16 schaue ich mich auch gerne um und bestaune die schönen Dinge, die man nicht braucht, aber Freude bringen. Und überhaupt: Mitten in der Innenstadt finden sich viele hübsche, auch alteingesessene Läden und Gourmet-Geschäfte.

Cappuccino, aber bitte mit Sahne

Waffeln durften an unserem Nachmittag in Gent natürlich auch nicht fehlen. Ich habe mir dummerweise nicht gemerkt, wie das hübsche kleine Café in der Nähe vom Korenmarkt heißt, aber der Cappuccino war erste Sahne, ebenso wie meine herzhafte Waffel mit Fischpüree. Wir sind übrigens spontan auf der Suche nach etwas Essbarem gewesen, was ich grundsätzlich eigentlich nicht so optimal finde, da ich wegen meiner kleinen Kinder immer gerne vorbereitet bin auf alle Eventualitäten. Aber in Gent wäre es überall kein Problem gewesen, nachmittags irgendwo einzukehren.

Wir werden demnächst wieder zu einer sehr langen England-Reise aufbrechen. Zunächst haben wir überlegt, wieder in Gent oder erneut in Brüssel oder in Löwen zu halten. Aber es kommt ja immer anders, als man denkt und wir werden daher in der Nähe von Brügge einen Zwischenstopp einlegen. Früher hatte ich Belgien überhaupt nicht auf meinem Reise-Radar. Warum eigentlich nicht? Es ist eine interessante, eigene Welt und ich bin gespannt, was mir dort noch spannendes vor die Nase kommt.