Foodphotography-Workshop mit OpenTable im Margarete

29. Juni 2018 / 15:32
by Anna

Category: Food, Frankfurt

Ich freue mich eigentlich immer, wenn ich Einladungen zu Blogger-Events bekomme oder Kooperationsanfragen eingehen, obwohl mein Blog hier ja eigentlich nur ein Hobby und Spielwiese ist. Ganz besonders gefreut habe ich mich aber über die Einladung von OpenTable zu einem Foodphotography-Workshop im In-Restaurant Margarete in der Frankfurter City.


Die Bewirtung im Margarete war famos.

Das Team von OpenTable hat einige Blogger aus dem Rhein-Main-Gebiet für einen Workshop mit Food-Fotografin Vivi nach Frankfurt eingeladen und hat mit der Idee bei vielen von uns ins Schwarze getroffen. Jeder, der eine Spiegelreflexkamera hat weiß, wie kompliziert es sein kann, die richtigen Einstellungen zu finden, um ein nahezu perfektes, scharfes Bild zu bekommen – auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Ganz besonders anspruchsvoll ist es natürlich bei dem Thema Food. Ein Gelbstich oder zu viel Schatten kann ein liebevoll angerichtetes Gericht schon mal ins sprichwörtlich falsches Licht rücken. In der Vergangenheit habe ich meine Spiegelreflexkamera, eine Nikon, regelmäßig verflucht. Entweder waren die Bilder zu dunkel oder unscharf. Daher habe ich meistens mit einer klassischen Digitalkamera oder dem iPhone fotografiert und anschließend die Bilder mit Photoshop bearbeitet.

Aber Dank der lieben Vivi, einer herzlichen Frohnatur aus München, die einen sehr gut strukturierten Workshop abgehalten hat, bin ich nun deutlich schlauer und weiß, dass folgende grundlegende Punkte zu beachten sind:

  1. Ein Stativ ist sehr sehr hilfreich, um ein gestochen scharfes Bild zu machen, selbst bei schlechten Lichtverhältnissen.
  2. Eine neutrale Lichtquelle ist Grundvoraussetzung. Idealerweise arbeitet man mit Tageslicht.
  3. Auf die Perspektive kommt es an: Hochgestapelte Lebensmittel wie Burger sollten im Null-Grad-Winkel fotografiert werden, flache Lebensmittel im 90-Grad-Winkel, also direkt von oben aus der Vogelperspektive.
  4. Das Setting sollte nicht überfrachtet sein mit Dekoration et cetera. Im Mittelpunkt sollte das Lebensmittel stehen.
  5. Die Funktion „Belichtungskorrektur“ sollte auch, je nach Lichtverhältnisse, eingestellt werden, ebenso wie die Blende, der Weißabgleich und der ISO-Wert. Hier habe ich viel an meiner Nikon ausprobiert und nun einen guten Weg gefunden, die Bilder, auch bei schlechtem Licht, aufzuhellen. Einige Beispiele seht ihr hier (Das Licht im Margarete war gemütlich, aber leider eigentlich zu dunkel.)


Das erste Setting, das ich mich Vicky von #frankfurtdubistsowunderbar aufgebaut habe.


Eines meiner ersten Versuche. Der Farbkontrast ist doch richtig schön, oder?


Gegen das Licht fotografiert, aber Dank der Belichtungskorrektur und einer
offenen Blende ist es schön hell.


Ich würde sagen, dass diese Foto nahezu perfekt ist.
Es hat aber auch mindestens 15 Anläufe gebraucht.


Das Bild ist hinten zu hell.

Im Margarete habe ich auch ein wenig rumprobiert und bei dunklen Lichtverhältnissen doch schon deutliche Fortschritte gemacht:

Hier sind wir in Aktion (die folgenden Fotos sind von Vivi gemacht worden):

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich beim Team von OpenTable für die Einladung bedanken. Ebenso möchte ich Danke sagen an das Team vom Margarete für die leckeren Gerichte und an Vivi und Food-Designerin Ana für all die Tipps und die Unterstützung bei den ersten Gehversuchen. Es hat mich sehr gefreut, neue Gesichter und auch einige bekannte (wiederzu-)sehen und das der Tag so schön entspannt und lehrreich war.

Unsere nette Truppe. Besucht doch mal die Seiten von Vicky, Silvia,Tobias, Melanie,
Kristin, Christina, Bärbel, Graziella und Christie.