Cooking-Class mit HUROM | European Launch des H100*

7. Juli 2018 / 12:30
by Anna

Category: Event, Vegan

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*Auf freundliche Einladung von HUROM

Ich gehöre bestimmt zu den wenigen Menschen, an denen das Thema „elektrische Küchenhelfer“ bisher total vorbei gegangen ist. Na gut, einen Toaster und einen Pürierstab habe ich schon, aber die Küchenmaschine, die man in diesem Rezept sieht, ist beispielsweise nur temporär ausgeborgt. Umso mehr habe ich mich gefreut, als neulich eine Einladung zum European Launch des neuen Slow Juicers H100 der koreanischen Firma HUROM mit begleitenem Kochkurs im KETAO in Frankfurt einging.


Unsere Location: das KETAO in Frankfurt

Man muss sich halt doch manchmal der mordernen Welt stellen, daher war ich gespannt wie ein
Flitzebogen, was dieses Schätzchen so alles kann. Gemeinsam mit sechs anderen Foodies
(ich verlinke unten die Blogs) zeigte uns KETAO-Küchenchef Marcus Liebethal, der seit 20
Jahren vegan lebt, was der H100 alles kann, wie er funktioniert und wie leicht er zu reinigen ist.


Küchenchef und Veganer Marcus Liebethal hat die von uns später
am Abend zubereiteten Rezepte entwickelt.


Der H100 entsaftet schonend, sehr leise (!) bei maximaler Saftausbeute
und
bewahrt nahezu 100 Prozent der Vitamine, Antioxidantien und
Nährstoffe.


Leichte Reinigung – anders als bei der geborgten Küchenmaschine

Marcus begleitete uns außerdem beim Zubereiten von sechs veganen Gerichten, die wir alle gemeinsam –
mit unseren Gastgebern von HUROM und den PR-Ladies – zubereiteten. Dabei kam der Slow Juicer oft
zum Einsatz, denn, wie ich nun festgestellt habe, kann der H100 nicht nur Säfte und Smoothies zubereiten,
sondern auch Leckereien wie Hummus, Suppen, Soßen oder Sorbets.


Ich wünschte in meiner Küche wäre immer alles so Top vorbereitet.

Zu den Rezepten
Gemeinsam Filiz war ich für die Vorbereitung der Snacks und Nachspeise eingeteilt.
Es gab Karottenbrot mit Majoran und Hummus sowie gedörrte Erdbeeren mit
dicker Mandel-Basilikum-Milch. Hier nun die Vorspeise-Rezepte:

Karottenbrot
Zutaten für 8 kleine Brote:

• 200 Gramm Karotten
• 42 g Hefe
• Wasser
• 1 kg Weizenmehl Typ 550
• 1 EL Salz
• Olivenöl
• Kräuter und Gewürze wie Majoran, Thymian, Fenchel- und Koriandersamen (nach Gusto)


Vor dem Backen


Die Samen sollten ein wenig verkleinert werden.

So funktioniert`s:
Die Gemüsetrester mit 400 ml lauwarmen Wasser und 42 Gramm Hefe vermengen und zehn Minuten ziehen
lassen. Anschließend mit dem Weizenmehl und Salz sowie den gewünschten Gewürzen und Kräutern
mischen. Der Teig wird nun in acht Portionen unterteilt und leicht angedrückt auf Bleche mit Backpapier
gelegt (darauf achten, dass die Brote genug Platz haben, da sie sich beim Backen von der Größe
her verdoppeln). Für circa 15-20 Minuten die Brote gehen lassen, dann mit Olivenöl einstreichen und mit
Meersalz und Samen bestreuen. Bei 210 Grad Celsius werden die Brote für 20 Minuten gebacken.

Hummus
Zutaten für 4 Schalen:
• ca. 600 Gramm weichgekochte Kichererbsen
• 1 Zitrone
• Petersilie
• Kreuzkümmel
• Salz und Paprikagewürz
• Olivenöl

Und so funktioniert`s:
Die Kichererbsen in den Slow Juicer geben und durchlaufen lassen. Mit gehakter Petersilie,
Kreuzkümmel, Zitronensaft und Salz abschmecken und in Schalen anrichten. Olivenöl in
einer Pfanne erwärmen und mit Paprikagewürz vermengen. Den Sud anschließend auf
das Hummus-Mouse geben. Zusammen mit dem Karottenbrot: köstlich!

Auch die anderen Foodies waren sehr fleißig:


Corinna und Graziella waren für die Melonensuppe zuständig.


Konzentriertes Arbeiten: Wir waren alle hungrig auf die sechs Gänge.


Graziella und Corinna bildeten ein Team.


Melone im H100 für die Chili-Melonensuppe


Für`s Schwitzen, Durchatmen und … eine allgemein gute Verdauung.


Dieses Mouse war DER HAMMER!


Adaeze und Björn sind am Dessert dran.


Auch die Herren waren sehr fleißig.


Die fertige Melonensuppe


Dieser Gang war mein absoluter Favorit: roh marinierte Portobello-Pilze mit Buchweizenpfannkuchen,
Cashewcreme, Spinatkonzentrat und Espuma vom Gemüseextrakt.

Nach getaner Arbeit freuten wir uns über den gemütlichen Abend und die vielen Gänge, durch
die wir uns schlemmten. Sehr köstlich war auch der gröstete Rote-Bete-Tofu auf einem Ragout
von
schwarzen Linsen und Brokkoli und das Karottensorbet mit Kokosrohkosttörtchen und
Thymian-Blaubeer-Sauce. Auch wenn ich nicht vegan lebe, finde ich es doch schön, dass man
diese Geschmackserlebnisse mit Produkten nicht-tierischen Ursprungs kreiren kann.
Und auch wenn ich persönlich nach dem dritten Gang (im Prinzip) schon pickepacke-
voll war: Essen macht Spaß und Freude. Genießen ist wichtig und `ne schöne Sache.

Herzlichen Dank an das HUROM- und PR-Team für diesen spannenden Abend. Es hat mich sehr
gefreut, wieder viele neue Gesichter kennenzulernen, spannende Geschichten und viel Neues zu
hören
sowie meinen kulinarischen Horizont erweitern zu können.


Fotos: HUROM