Pret a Diner in Frankfurt: Streetfood im Skyscraper

Das nenne ich mal ein meeega angesagtes Zeitgeist-Phänomen: STREETFOOD ist im Moment gefühlt allgegenwärtig. Ständig springen mir coole Trucks, Streetfoodmärkte, Streetfoodreportagen und Streetfoodkochbücher vor die Augen. Und nun auch noch das Pop-up-Event Pret a Diner, das im Moment in Frankfurt unter Around the world in 80 bites gastiert.

Von wegen Straßenessen… der Premium-Caterer Kofler & Kompanie, übrigens ein ursprünglich Frankfurter Unternehmen, lädt in den 25. Stock des schicken NEXTOWERS ein. Von der Dachterasse hat man einen Wahnsinnsausblick auf Bankfurt und die Skyline (die wächst und wächst und wächst mit neuen Türmen), geschlemmt wird auf Paletten mit Sitzkissen. Überall finden sich liebevoll auf „Streetstyle“ getrimmte Büdchen, an denen ausgewählte Street-Food-Köche aus der Umgebung ihre Leckereien zubereiten und den Gast kulinarisch mit um die Welt nehmen. Mit einfacher Straßenküche hat das, was hier geboten wird, allerdings nicht mehr unbedingt etwas zutun. Wer Hotdog oder Fritten mit Ketchup für auf-die-Hand erwartet, täuscht sich. Mit den Talern, die man am Eingang nach Zeigen seines Passports erhält, kann man interessantes Sushi, aufwendig zubereitete Waffeln mit Was obendrauf oder Gourmet-Marshmallows bekommen. Auch Starkoch Tim Mälzer hat einen Stand konzipiert. Dazu gibt es kleine Konzerte und Ausstellungen.

Alles ist bis ins Detail perfekt konzipiert und umgesetzt. Streetfood auf edel gemacht. Eine spannende Weiterentwicklung dieser neuen Essenskultur, die natürlich auch ein ganz anderes Publikum erreicht und sich weiter und weiter entfernt von dem Urpsrungsgedanken des Streetfoods – finde ich aber überhaupt nicht schlimm. Stillstand ist der Tod.

Wir waren gestern übrigens schon sehr früh da, was auch schlau war, denn um 18 Uhr war es noch relativ leer und angenehm überschaubar. Erst geben halb acht kamen viele Anzugträger (sicherlich direkt aus den Türmen gegenüber) und Businessdamen. Dann wurde es auch an den Ständen schlagartig voll – und viele Menschen auf engem Raum ist wiederum überhaupt nichts für meinen Göttergatten und mich. Das Schlemmen, Schauen und Gesehenwerden haben wir dann den anderen Gästen überlassen und sind zufrieden mit dem Sonnenuntergang wieder abgereist.

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